Reise nach Patagonien

Kakteenfreunde am schönsten Ende der Welt

Nach einer herzlichen Begrüßung durch Gartenkustos Dr. Martin Nickol führten uns Elisabeth und Norbert Sarnes (Vizepräsident der Deutschen Kakteengesellschaft e.V.) in die nahezu unberührte Natur Patagoniens.

 

 

Patagonien ist eine Region Südamerikas, die sich vom Pazifik im Westen bis zum Atlantik im Osten erstreckt. Sie wird im Norden durch die Flüsse Bío Bío (zu Chile) und Río Colorado (zu Argentinien) sowie im Süden durch die Magellan-Straße begrenzt. Es ist der südlichste Zipfel des südamerikanischen Festlandes.

Elisabeth und Norbert Sarnes präsentierten anhand von Lichtbildern für ausgewählte Regionen die verschiedenen Landschaftsformen und Klimazonen.

Die virtuelle Reise begann im Norden, dem wichtigsten Teil Patagoniens und führte über Zentralpatagonien bis zum Gletschergebiet Rio Santa Cruz im Süden.

Schichtvulkan Tromen im Norden Patagoniens

 

Wir konnten unter anderem recht schwer aufzufindende Pflanzen der Gattungen Maihuenia, Maihueniopsis, Pterocactus, Austrocactus, Gymnocalycium und Opuntia im Habitat bewundern, aber auch Loasa, Rhodophiala und Junellia sowie Pflanzen, die auf reinem Sand gedeihen.

Austrocactus in Zentralpatagonien

 

Auch die landestypischen Vertreter der Tierwelt wurden uns vorgestellt, darunter Guanakos, Nandus, Wale, Seelöwen, Pinguine und das seltene Gürteltier, um nur einige zu nennen.

Seelöwen in Ria Deseado

 

Unter großem Applaus wurden Elisabeth und Norbert Sarnes verabschiedet. Ein herzliches Dankeschön für diesen interessanten und informativen Vortrag an dieser Stelle.

 

 

 

Fotos: Norbert Sarnes

 Mittwoch, 18. März 2015, 19 Uhr
Hörsaal E60
Nichtmitglieder: 4 €