Vom Künstlerdasein

Der Kieler Bildhauer Dr. Jo Kley nahm eine sehr interessierte Zuhörerschaft mit auf eine künstlerische Reise rund um den Globus und stellte im Rahmen seines Kunstprojekts "KleyCity" Arbeiten aus 20 Ländern vor. 

 

 

Nach einer freundlichen Begrüßung durch Dipl. Biol. Susanne Petersen (stellvertretende Technische Leiterin des Botanischen Gartens) stellte Dr. Jo Kley anhand seiner Vita die wichtigsten Stationen seiner bisherigen skulpturalen Arbeiten vor. Interessiert verfolgten die Zuschauer die Reise des Künstlers durch 20 Länder und seine Besuche bei zahlreichen internationalen Bildhauer Symposien.

Er beschreibt zwar den Turm als universelles Thema, doch gehören auch viele andere durchdringende Formen wie die Leiter, die sich später zur Turmform entwickelte, Sterne, Spiralen, Knoten und das Labyrinth dazu.

Seit 1998 verfolgt Jo Kley sein Kunstkonzept "KleyCity" mit der Idee, in möglichst vielen Ländern der Erde eine Turmskulptur zu errichten, um gleichsam ein Band der Völkerverständigung zu knüpfen, wobei politische Aspekte keine Rolle spielen. Also der Austausch von Kulturen, wobei die Künstler zu Botschaftern werden sollen.

 

 

Grüße aus KleyCity

Darüber hinaus teilt Jo Kley seine Expertise in Form von Seminaren und Workshops mit Kunststudenten (bisher in Japan und Kanada) und mit Schulkindern in China.

Der Steinbildhauer gewährte uns außerdem Einblicke zum Thema Material und Arbeitsplatz unter der Prämisse: „Erlaubt ist, was zum Ziel führt.“ Dabei konnten auch regionale Projekte bewundert werden. Sehen Sie hier einen kleinen Ausschnitt von der facettenreichen Arbeit des Künstlers.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Abschluss der sehr gut besuchten Veranstaltung bedankte sich Jo Kley beim Freundeskreis und dem Botanischen Garten für die ihm gewährte Unterstützung.

Turmskulptur "Refugium" enthüllt

Eine ausführliche Vita des Künstlers können Sie hier als PDF-Datei herunterladen.

Link zur Homepage des Künstlers