Es ist soweit! Die größte Muttertagsblume der Welt blüht seit heute Mittag.

Deshalb ist der Botanische Garten am heutigen Tag bis 21 Uhr geöffnet.
Der Garten wird um 22 Uhr geschlossen.

 

 

Naturfreunde aufgepasst: Neben zahlreichen exotischen Pflanzen ist momentan im Tropenhaus eine botanische Rarität in voller Blüte zu bewundern. Es handelt sich um den Jadewein (Strongylodon macrobotrys). Dieser sehr seltene Schmetterlingsblütler mit seiner jadefarbenen Blütentraube ist eine philippinische Waldpflanze und wohl einmalig im ganzen Pflanzenreich. Statten Sie ihr einen Besuch ab. Sie werden überrascht sein.

Die Verbänderte Rosskastanie Aesculus hippocastanum „Monstrosa“ gehört zu den besonderen Raritäten des Botanischen Gartens.

Hier befindet sich das weltweit älteste (ca. 3 Meter hohe) Exemplar der „Bänder-Rosskastanie“ („Monster-Kastanie“) (Aesculus hippocastanum „Monstrosa“), einer Mutation der Rosskastanie, die knorrig, verbändert und sehr langsam, wächst. Die Mutation wurde 1933 von Hermann Jacobsen, dem technischen Leiter des Botanischen Gartens, auf dem Parkfriedhof Eichhof in Kiel entdeckt und kultiviert.

Beim Betreten des Aridhauses Afrika erwarten uns neben zahlreichen wertvollen Pflanzenarten mehrere stattliche Butterbäume (Cyphostemma currorii). Sie gehören der Familie der Weinrebengewächse (Vitacea) an und sind in West-Afrika beheimatet. Botanisch gesehen handelt es sich beim Butterbaum um eine stammsukkulente Staude, die über sieben Meter hoch werden kann.  

Sie kamen bereits vor mehr als hundert Jahren als ausgewachsene Bäume aus Afrika in die Sammlung des Botanischen Gartens.

 

Bei einem unserer Besuche im Botanischen Garten Kiel lernten wir im Jahr 2014 ein ca. 400 Jahre altes Juwel kennen. Es handelt sich um den Blauschillernden Grasbaum (Xanthorrhoea glauca) aus der Familie der Xanthorrhoeaceae (Grasbaumgewächse), innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales). Die botanische Bezeichnung leitet sich von xanthos für gelb und rhoe für fließend ab. Dies bezieht sich auf das Akaroidharz.

Wir konnten verfolgen, wie sich die exotische Schönheit an seinem endgültigen Standort im Gewächshaus etablierte und beobachteten mit besonderer Freude die Entwicklung des ersten Blütenstandes im Dezember 2015. Doch damit nicht genug. "Black Boy" hat in der Zwischenzeit weitere vier Blütenstände hervorgebracht. Eine echte botanische Sensation!

Es müssen keine weiten Reisen unternommen werden um den äußerst seltenen Kap-Löffelbaum (Cunonia capensis),
aus der Familie der Cunoniaceae, 
bewundern zu können.

Zugegeben, er sticht nicht sofort ins Auge. Aber wenn er erst einmal wahrgenommen wird,
punktet er mit interessante Details.